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Linux ist nicht Windows

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Linux ist nicht Windows

2009-12-27 10:25 (Kommentare: 5)

Die Weihnachtszeit und die Umstellung

Tux - Das Maskottchen von Linux

Man merkt, dass Weihnachten ist und viele Menschen frei haben. Man merkt es daran, dass sich viele neue Linuxnutzer in den Foren tummeln. Eigentlich sollte das ein Grund zur Freude sein, aber leider ist das selten so. Denn die neuen Linuxnutzer kommen meist mit der gleichen Einstellung zu Linux, die sie bereits unter Windows erworben haben. Es wird installiert und muss sofort problemfrei laufen. Meist ist das auch wirklich so, aber eben nicht immer. Hat man schwierige Hardware oder eine fehlerhafte Live-CD, kann es wirklich langwierig sein, die Fehlerquelle zu finden und das System zum Laufen zu bekommen.

Für Menschen, die Linux bereits kennen und lieben gelernt haben, sind die kleinen und größeren Macken Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Und die wenn sie nicht alleine in den Griff bekommen werden, in der Gemeinschaft (der mysteriösen Community) bzw. im Forum gelöst werden. Es kann Minuten, Stunden und Tage dauern, man wird fluchen und seinen Rechner zeitweilig aus dem Fenster schmeißen wollen, aber man wird es lösen und am Ende als stolzer Nutzer sein System ein Stückchen besser verstanden haben.

Dieser Moment ist für mich der Anlass Linuxneueinsteigern einen Artikel ans Herz zu legen. "Linux ist nicht Windows" ist ein Artikel aus dem Jahr 2005 von Dominic Humphries und ins Deutsche übersetzt von Felix Schwarz. Trotz des Alters des Beitrages hat er nichts an Aktualität verloren, nur die Tipps am Ende des Artikels zu Windows XP und MacOS Tiger entsprechen nicht mehr dem neustem Stand der Technik. Der geneigte Leser mag sich einfach die aktuelleren Alternativen vorstellen.

Neben diesem Artikel gibt es einige Verhaltensweisen, die man in Foren beachten sollte. Ich spreche hier vor allem für das Forum von ubuntuusers.de, weil ich mich dort nun mal rumtreibe. Dort wird gerne, viel und höflich geholfen. Wenn man also nicht sofort Beachtung findet, sollte man nicht ungeduldig werden und den Beitrag immer wieder an die erste Stelle pushen, denn das wird zum einen nicht gerne gesehen und zum anderen erweckt es den Eindruck als würde bereits jemand helfen. Ein wenig Geduld ist zwingend erforderlich. Außerdem muss man beachten, dass der Helfende nicht den ganzen Tag Zeit hat, sich um die Probleme der anderen zu kümmern. Man hält sich natürlich an die Nettiquette eines Forums und beschreibt ausführlich, was man bereits zur Problemlösung unternommen hat und welche Auswirkungen dies hatte. Außerdem listet man die technischen Details zum Rechner auf (Welcher Rechner?, Welches Board? Welche Grafikkarte und so weiter und so fort), denn wie bereits oben erwähnt, zum Teil gibt es schwieirge Hardware.
Und das Wichtigste, etwas das man auf gar keinen Fall vergessen darf, bevor man einen neuen Beitrag verfasst, man bemüht die Suchfunktion des Forums und schaut ob jemand ähnliche Probleme hatte. Vielleicht sind diese ja bereits gelöst und man kann sich an deren Beiträgen zur eigenen Problemlösung orientieren.

Ich seh die rollenden Augen und das Schütteln des Kopfes förmlich vor mir, aber jeder, der sich ein wenig in Foren tummelt, wird das Problem kennen und verstehen, warum ich diese Dinge aufliste. Sie sind nämlich nicht selbstverständlich.

Habt ihr noch Tipps oder Ratschläge zum Thema? Ich freue mich auf eure Kommentare.

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Kommentar von Marc Reimann | 2009-12-27

Ja, leider ist es in praktisch jedem Forum so. Es wird nie gesucht und höflichkeit ist da leider auch manchmal glückssache.
Ich verusche in anderne Foren immer wieder freundlich darauf hinzuweisen. Leider fruchtet das dann aber auch nicht immer. Aber wenn man einen dazu bringt die Suche ab und an zu nutzen ist es das schon wieder wert :)

Viele Grüße

Kommentar von Dunkelangst | 2010-01-05

Hehe, irgendwie musste ich bei diesem Artikel grinsen. Das ist ziemlich genau die Erfahrung, die ich auch gemacht habe, als ich 2005 mit Linux angefangen habe. Hey, noch vier Wochen, dann nutze ich Linux schon fünf Jahre...

Jedenfalls hat mich die Einstellung der neuen User so genervt, dass ich mich aus den Linux Foren weitest gehend zurück gezogen habe. Mit Linux Foren meine ich vor allem die Ubuntu bezogenen Foren. Das debianforum.de muss ich hier raus nehmen. Da ist dort sind die gegenseitigen Umgangsformen so wie es sein sollte... Das Forum und die Distribution kann ich Dir nur empfehlen... :-)

Kommentar von Paul | 2010-01-06

Ich finde den Umgangston bei ubuntuusers, ubuntu-forum, debianforum ... ebenso nett wie in anderen Linuxforen in denen ich unterwegs aber nicht unbedingt angemeldet bin. Es gibt andere Beispiele in denen Anfänger als Antwort ein freundliches RTFM erhalten und das war es dann.

@Dunkelangst: IMHO waren es doch Steitigkeiten die dich zum Verlassen der Ubuntu-Communities zwangen - sofern mich mein Gedächtnis nicht täuscht. Hat also nichts mit dem Umgangston in den Foren im Allgemeinen zu tun sondern sind auf Unstimmigkeiten mit Einzelpersonen zurückzuführen. Das findet man überall. Das geschriebene Wort kann schnell falsch verstanden werden.

Kommentar von ka | 2011-11-08

Linux ist in Sachen Bedienfreundlichkeit das aller Letze! Lang lebe Windows

Kommentar von Helena | 2011-11-08

Hallo ka,

danke für deinen sachdienlichen Kommentar an dieser Stelle. Ich denke er wird viele Menschen weiterbringen.

Viele Grüße
Helena

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